Übersicht Etappen und Übernachtungen

•15. September 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Wir haben mit Hilfe des bikeline-Radtourenbuch “Weser-Radweg Von Hann. Münden nach Cuxhaven” (ISBN: 978-3-85000-035-2) die Fahrradtour absolviert und größtenteils daran orientiert.

Hannoversch Münden

Campingplatz: Busch Freizeit & Touristik GmbH

Adresse:    Tanzwerder 1, 34346 Hann. Münden,
Telefon:    (05541) 12257
Fax:           (05541) 660778
E-Mail:      info@busch-freizeit.de

Preise:

  • pro Person: 6,00 €
  • Zelt: 4,00 €
  • Duschmarke: 1,00 €

Bemerkungen:

  • eigene Wiese für Zelte in der Nähe der Sanitäranlagen
  • überdachte Tische mit Sitzplätzen

1. Etappe

Hann. Münden – Gimte – Vaake – Hemeln – Bursfelde – Oedelsheim – Lippoldsberg – Bodenfelde – Wahmbeck – Bad Karlshafen

Tageskilometer: 48 km

Bad Karlshafen

Campingplatz: Campingplatz Bad Karlshafen

Adresse:    Mietzner GmbH, Am rechten Weserufer 2, 34385 Bad Karlshafen
Telefon:    (0 56 72) 710
Fax:           (0 56 72) 1350
E-Mail:      j.m.camping-bad-karlshafen@t-online.de

Preise:

  • pro Person: 4,50 €
  • Zelt: 3,00 €
  • Duschen: inklusive
  • Müll pauschal: 0,80 €
  • Kurtaxe pro Person: 2,00 €

Bemerkungen:

  • große Wiese für Zelte direkt an der Weser mit Blick auf die Stadt
  • Supermarkt direkt vorm Campingplatz
  • Restaurant und Einkaufsmöglichkeit auf dem Campingplatz
  • bester Campingplatz auf der Tour

2. Etappe

Bad Karlshafen – Würgassen – Beverungen – Wehrden – Höxter – Corvey – Holzminden – Reileifzen – Dölme – Rühle – Bodenwerder

Tageskilometer: 67 Km

Bodenwerder

Campingplatz: Camping an der Himmelspforte

Adresse:    Klaus Schünemann, Ziegeleiweg 1,  37619 Bodenwerder
Telefon:     (05533) 4938
Fax:            (05533) 4432
E-Mail:      info@camping-weserbergland.de

Preise:

  • pro Person: 4,00 €
  • Zelt: 5,00 €
  • Duschmarke: 1,50 €

Bemerkungen:

  • freie Auswahl für den Aufbau des Zeltes, viele Dauercamper aber auch eine große Wiese direkt an der Weser
  • Kneipe im Campingplatz, war aber am Abend aber geschlossen
  • rund 2 km zur Innenstadt

3. Etappe

Bodenwerder – Daspe – Hajen – Latferde – Hagenohsen – Tendern – Hameln

Tageskilometer: 32 km

Hameln

Hotel: City Hotel

Adresse:    Inhaberin: Helene Leuning, Neue Marktstraße 9, 31785 Hameln
Telefon:    (05151) 7261
Fax:           (05151) 45974
E-Mail:     info@city-hotel-hameln.de

Preise:

  • 1 Doppelzimmer inkl. Frühstück 70,00 €

Bemerkungen:

  • Lage direkt im Zentrum
  • beheizte Zimmer bei 10 °C Außentemperatur
  • sehr reichhaltiges und gutes Frühstück
  • Fahrräder wurden in der Garage eingeschlossen

4. Etappe

Hameln – Wehrbergen – Fischbeck – Großenwieden – Ahe – Rinteln – Eisbergen – Veltheim – Holtrup – Porta Westfalica

Tageskilometer: 54 km

Porta Westfalica

Campingplatz: Großer Weserbogen

Adresse:    CAMPING- UND FREIBADEANLAGE GROSSER WESERBOGEN, Wolfgang Buck Touristik, Zum Südlichen See 1, 32457 Porta Westfalica
Telefon:    (05731) 6188
Fax:           (05731) 6601
E-Mail:    info@grosserweserbogen.de

Preise:

  • pro Person: 6,50 €
  • Zelt:: 3,00 €
  • Duschen auf Karte nach Zeit abgerechnet
  • Müll pro Person: 0,30 €

Bemerkungen:

  • Lage etwas abseits von weiteren Ortschaften
  • eigene abgetrennte Wiesen für Zelte
  • keine Einkaufsmöglichkeiten auf dem Campingplatz
  • Restaurant vorhanden, wurde aber nicht empfohlen
  • liegt direkt an einem Badesee

5. Etappe

Großer Weserbogen – Costedt – Porta Westfalica – Hausberge – Barkhausen – Minden – Eickhoff – Petershagen – Glissen – Harrienstedt – Kleinenheerse – Großenheerse – Buchholz – Müsleringen – Schlüsselburg – Stolzenau

Tageskilometer: 54 km

Stolzenau

Campingplatz: Campingplatz Stolzenau

Adresse:    Weserstrasse 11, 31592 Stolzenau
Telefon:    (05761) 501
Fax:            (05761) 90 23 95
eMail:        verwaltung@campingplatz-stolzenau.de

Preise:

  • pro Person: 3,50 €
  • Zelt: 3,00 €
  • Duschen pro Person und Tag: 1,00 €

Bemerkungen:

  • Wiese für Zelte mit überdachten Tisch und Sitzen
  • Sanitäranlgen sehr dürftig, aber im Umbau
  • Duschen ohne Zeitbegrenzung

6. Etappe

Stolzenau – Landesberge – Estorf – Leeseringen – Nienburger Bruch – Schäferhof-Katriede – Nienburg – Marklohe – Sebbenhausen – Schweringen – Stendern – Bücken – Hoya – Wienbergen – Magelsen – Alvesen – Eitzendorf

Tageskilometer: 70 km

Eitzendorf

Campingplatz: Campingplatz “Seerose”

Adresse:    Familie Heinevetter, Am Paschberg 2, 27283 Verden
Telefon:    (4231) 61679 oder (4231) 61705
Mobil:        0171-7595481
E-Mail:       info@heinevetter-werbetechnik.de

Preise:

  • pro Person: 6,00 €
  • Zelt: inklusive
  • Duschmarke: 1,00 €

Bemerkungen:

  • kleines Wiesenabteil zwischen Campingwagen fürs Zelt
  • Kneipe war geschlossen, wird aber an den wenigen Besuchern gelegen haben
  • Tante Emma-Laden im Ort
  • an einem See gelegen, in dem man auch baden kann

7. Etappe

Eitzendorf – Oste – Groß Hutbergen – Hönisch – Verden – Groß Eissel – Intschede – Morsum – Werder – Thedinghausen – Dibbersen – Gut Oenigstedt – Bollerholz

Tageskilometer: 50 km

Bollerholz

Campingplatz: Camping Coppel e.V.

Adresse:    Deich 37, 28832 Achim
E-Mail:        info@camping-coppel.de

Preise:

  • pro Person: 5,00 €
  • Zelt: 4,00 €
  • Duschmarke: 1,00 €

Bemerkungen:

  • in Karte eingezeichnete Fähre bzw. Überfahrt über die Weser gibt es nicht mehr
  • ganzer Campingplatz voller Hasen, deshalb auch der zugewiesene Platz für das Zelt voller Hasenscheiße, aber abgetrennt von Campingwohnwagen
  • Tisch und Stühle standen zur Verfügung

8. Etappe

Bollerholz – Bremen

Tageskilometer: 25 km

Bremen

Campingplatz: Camping am Stadtwaldsee

Adresse:    Hochschulring 1, 28359 Bremen
Telefon:    (0421) 8410748
Fax:            (0421) 8410749
E-Mail:      contact@camping-stadtwaldsee.de

Preise:

  • pro Person: 8,00 €
  • Zelt: 3,50 €
  • Duschen: inklusive

Bemerkungen:

  • super Ausstattung und alles sehr neu, aber eben auch entsprechender Preis
  • eigene Wiese für Zelte

9. Etappe

Bremen – Seehausen – Tecklenburg – Deichshausen – Lehmwerder – Ritzenbüttel – Bardenfleth – Ganspe
Warfleth – Ranzenbüttel – Elsfleth – Oberhammelwarden – Käseburg – Kirchhammelwarden – Brake – Goldswarden – Sandstedt

Tageskilometer: 67 Km

Oberhammelwarden

Campingplatz: Strandgaststätte

Bemerkungen:

  • nicht empfehlenswert, Platz für Zelte direkt hinter der Gaststätte im Dunst der Küchenabzugshaube

Sandstedt

Campingplatz: Campingplatz Sandstedt

Adresse:    Osterstader Str. 8, 27628 Sandstedt
Telefon:    (04702) 283 oder (04702) 520580
Fax:            (04702) 520878
Mobil:        (0151) 18835131

Preise:

  • pro Person: 6,00 €
  • Zelt: inklusive
  • Duschen: inklusive

Bemerkungen:

  • eigene Wiese für Zelte mit Tisch und Sitzplatzmöglichkeit

10. Etappe

Sandstedt – Rodenkirchen – Kleinsiel – Treuenfeld – Großensiel – Nordenham – Einswarden – Blexen – Bremerhaven – Weddewarden – Schottwarden – Hofe – Wreme

Tageskilometer: 55 Km

Wreme

Campingplatz: “Am Wremer Tief”

Adresse:    Fam. Martina und Hans Pavlovic, Am Wremer Tief 11, 27638 Wremen
Telefon:    (04705) 409
Telefax:     (04705) 810 104
Mobil:        (0172) 2006954
E-Mail:       info@campingplatz-wremen.de

Preise:

  • Stellplatz Zelt / Fahrrad mit bis zu 2 Personen: 10,00 €
  • Duschen: inklusive
  • Kurtaxe pro Person: 1,50 €

Bemerkungen:

  • Platz für Zelt neben Bungalow, dadurch auch gut geschützt bei Wind
  • haben Tisch und Stühle dazu bekommen
  • auf der anderen Deichseite weitere Campingplätze direkt an der Nordsee, sahen aber mehr nach Caravanstellplatz aus

11. Etappe

Wremen – Schmarren – Niederstrich – Dorumer Neufeld – Cappel Neufeld – Spieka Neufeld – Berensch – Ahrensch – Sahlenburg – Duhnen

Tageskilometer: 35 Km

Duhnen

Campingplatz: Camping am Grooten Steen

Adresse:    H. J. Hauhut, Duhner Allee 30, 27476 Cuxhaven-Duhnen
Telefon:    (04721) 4 83 25
Fax:           (04721) 6 90 98 16
E-Mail:      info@hauhut.de

Preise:

  • pro Person: 3,50 €
  • Zelt: 5,10 €
  • Duschmarke: 1,00 €

Bemerkungen:

  • günstigster und bester Campingplatz von den gesehenen für Zelte
  • extra Platz für Zelte zwischen Wohnwagen und durch Hecke geschützt

12. Etappe

Duhnen-Cuxhafen

Tageskilometer: 11 km

Cuxhafen

Hotel: Hotel und Restaurant Hohenzollernhof

Adresse:    Alter Deichweg 1, 27472 Cuxhafen
Telefon:    (04721) 72280
Fax:           (04721) 722844
E-Mail:      hohenzollernhof@gmail.com

Preise:

  • Doppelzimmer mit Frühstück: 82,00 €

Bemerkungen:

  • liegt in der Nähe des Bahnhofes
  • haben ohne Frühstück gebucht für 72,00 €, da wir vor der Frühstückszeit abgereist sind

09.09.2010 – 15. Tag Wieder in der Heimat

•9. September 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Cuxhaven – Bautzen mit der DB

Wie sollte es anders sein, am letzten Tag unserer Tour regnete es wieder einmal. Dies störte uns aber nicht weiter, denn wir mussten nur rund 500 m zum Bahnhof mit dem Fahrrad fahren. Danach waren wir immer im Trocknen. Die Fahrt ging von Cuxhaven nach Hamburg, danach nach Dresden und zuletzt nach Bautzen mit der DB. Natürlich verlief wieder einmal nicht alles reibungslos bei der DB. Auf der Strecke von Hamburg nach Dresden gab es keinen Waggon mit einem Fahrradabteil, wie normal üblich. Dafür wurden in dem Zug drei Abteile für die Fahrräder frei gehalten. Ein wenig eng und umständlich, denn wir mussten unseren ganzen Taschen vom Fahrrad abbauen. Ansonsten verlief die Reise ganz reibungslos, verglichen mit unserer Hinfahrt. Jetzt ist unsere Reise beendet und wir freuen uns schon auf unsere nächste Tour. Wo und wann steht allerdings noch in den Sternen.

Ciao und bis bald mal wieder vielleicht von unserem nächsten Urlaub von K&E

PS: Über Unterkünfte, Ausstattung und Preise werde ich demnächst noch einen Artikel verfassen, damit Leute die auch einmal diese Tour unternehmen möchten einen Anhaltspunkt haben.

08.09.2010 – 14. Tag – Geschafft, die letzten Kilometer …

•8. September 2010 • 1 Kommentar

Tageskilometer: 11km

Duhnen – Cuxhaven

auf der Fahrt des Weserradweges von Hann. Münden nach Cuxhaven. Wie auf dem größten Teil unserer Fahrt war es heut wieder ein wenig regnerisch und was noch schlimmer war, sehr stürmisch. Zum Glück war nur eine sehr kurze Strecke noch zurück zu legen. Dazu fuhren wir in der Nähe des Deiches und schauten uns vom Deich aus die Kugelbake an. In Cuxhaven waren wir noch am Hafen und sahen von der “Alten Liebe” auf die Nordsee und den regen Schiffsverkehr. Danach checkten wir im Hotel Hohenzollernhof ein, da es in Cuxhaven keinen Zeltplatz gibt und unser Zug morgen in die Heimat schon um 06.10 Uhr abfährt. In der Stadt gibt es nicht viel Sehenswertes, somit begaben wir uns wieder in den Hafen, setzten uns in ein Cafe und schauten bei Eis und Kaffee den Schiffen bei der Ein-, Aus- und Vorbeifahrt des Hafens zu. Am Abend waren wir noch in der ältesten Fischkneipe von Cuxhaven zum Essen. Leider hat das Ambiente mehr versprochen, als das Essen dann gewesen ist. Morgen geht es dann mit der Bahn in die Oberlausitz zurück und ich hoffe die Fahrt wird ruhiger, als die Hinfahrt.

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07.09.2010 – 13. Tag Eine Kuh macht muh. Und viele Kühe??? Scheißen grundsätzlich auf den Radweg…

•7. September 2010 • 2 Kommentare

Tageskilometer: 35 Km

Wremen – Schmarren – Niederstrich – Dorumer Neufeld – Cappel Neufeld – Spieka Neufeld – Berensch – Ahrensch – Sahlenburg – Duhnen

Zur Feier des heutigen Tages beschlossen wir gleich mal eine Stunde länger (also bis um 8) zu schlafen.
Nach Frühstück und Zusammenpacken ging´s weiter. Haben ja nicht mehr so viel des Weges vor uns. Wir beschlossen heut nur ein kurzes Stück zu fahren, da es in Cuxhaven selbst keinen Campingplatz gibt. Der Weg führte fast immer hinterm Deich entlang und wenn man mal in Sichtnähe der Nordsee kam, war se nicht da (Ebbe). Wie schon die Überschrift verrät waren die Deiche heut hauptsächlich mit Kühen bevölkert, die nicht etwa auf dem Deich standen, nein, natürlich standen sie mitten auf dem Radweg und ließen natürlich auch ihre Haufen dort fallen. Der Deich war nahezu unverseucht von Kuhdung, dafür lag um so mehr auf unserem Weg und man musste ständig ausweichen.

Aber nicht nur die Kühe, sondern auch die Menschen wurden zahlreicher. Der Radweg war beinahe übervölkert von Spaziergängern und Radlern. Wir näherten uns bei heftigem Seitenwind dem Nordseebad Duhnen. Welches sich nicht großartig von den Ostseebädern unterscheidet, nur dass uns die Ostsee irgendwie viel sympathischer ist. Waren schon kurz nach 14 Uhr auf dem Zeltplatz, aber bekannlicherweise herrscht ja noch bis 15 Uhr Mittagsruhe. Also hieß es warten und die Zeit zu nutzen um sich um eine Übernachtung in Cuxhaven zu kümmern. Konnten um 15 Uhr dann unseren Platz beziehen und aufbauen. Nachdem die Platzeigentümer ihre Mittagsruhe hatten dachten wir dann, dass es auch Zeit für unsere wäre. Nach der Augenpflege dann die Körperpflege und danach die Essenssuche. Wir kredenzten uns heute Hühnerfrikassee mit Reis… mmmh lecker!!! So nun genießen wir noch den letzten Abend im Zelt, bevor wir ab morgen wieder zivilisiert nächtigen…

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06.09.2010 – 12. Tag Fähre fahren fetzt…

•7. September 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Tageskilometer: 55 Km

Sandstedt – Rodenkirchen – Kleinsiel – Treuenfeld – Großensiel – Nordenham – Einswarden – Blexen – Bremerhaven – Weddewarden – Schottwarden – Hofe – Wreme

Um am Morgen vom Zeltplatz wieder ans richtige Ufer zu kommen nahmen wir wieder die Fähre. Danach erfolgte auf unserem Weg wieder eine ausführliche Kunde in Landwirtschaft und Tierhaltung. Dabei konnten wir Esel, Pferde, Schafe und natürlich Kühe genauer unter die Lupe nehmen. In Rodenkirchen bestaunten wir die örtliche Kirche. Am Leuchturm in Nordenham gab´s dann Mittag (langsam kann ich keine Wiener und Knacker mehr sehen…) bei strahlendem Sonnenschein und einer steifen Brise.

Von Blexen aus führt nur der Weg mit der Fähre nach Bremerhaven und ich hab wieder mal festgestellt, Fähre fahren fetzt. Bremerhaven ist noch eine ziemlich junge Stadt. Sie wurde ursprünglich gebaut, da der Hafen in Bremen selbst immer mehr versandete und nicht mehr so gut erreichbar war.

Nach ziemlicher Irrfahrt durch die Stadt, Umleitung da Schleuse im Bau, erreichten wir den Hafen und steuerten direkt den Container-Aussichtstrum an. Von dort aus hat man den besten Überblick über die Docks der Werften, den Autohafen und die dazugehörigen Frachter sowie den Containerhafen mit den Verladestationen und eine der größten Schleusen der Welt (ca. 130 m Länge).

Auf dem Aussichtsturm verging die Zeit wie um Flug, weil´s überall was zum Staunen gab. Zuerst wurde die Brücke samt Eisenbahnschienen und Straße bei Seite geschwenkt, damit dann ein großes Frachtschiff samt Schlepperschiffen hindurch fahren konnte, um gleich darauf in die Schleuse einzufahren. Währenddessen machten sich 3 Schlepper bereit einen riesigen (und wenn ich riesig schreibe, dann meine ich auch riesig) Autofrachter ebenfalls noch in die Schleuse zu bugsieren. Das war teilweise echt Millimeterarbeit. Nebenbei konnte man noch die “Container-Zubring-und-Stapel-Fahrzeuge” (den richtigen Namen hab ich leider vergessen J) beobachten die emsig wie Ameisen bis zu vier Container auf einmal aufnehmen können, um diese dann zum Verladekrahn zu bringen, der die Container auf den vorgesehenen Frachter stapelt.

Und eh man sich´s versieht, ist es schon 17 Uhr. Jetzt aber nichts wie los, müssen ja noch Zeltplatz suchen und das Nachtlager richten. Gegen 19 Uhr kamen wir auf unserem Zeltplatz an. War klein und sehr gemütlich und waren natürlich das einzige Zelt. Bekamen von der Camplingplatzmutter sogar noch nen Campingtisch und 2 Stühle dazugestellt. So lagerten wir also direkt hinterm Deich… Nach Spaghetti Bolognese, erklommen wir diesen und gingen noch ein Stück spazieren.
Dann schnell ins Bett gekrochen, weil´s abends schon ganz schön kalt ist…

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05.09.2010 – 11. Tag : Sommer, Sonne, Sonnenschein… und kalte Nächte

•5. September 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Tageskilometer: 67 Km

Bremen – Seehausen – Tecklenburg – Deichshausen – Lehmwerder – Ritzenbüttel – Bardenfleth – Ganspe
Warfleth – Ranzenbüttel – Elsfleth – Oberhammelwarden – Käseburg – Kirchhammelwarden – Brake – Goldswarden – Sandstedt

Wie jeden Morgen, schrillte um 7 Uhr der Wecker. Hatten jedoch noch keine Lust aufzustehen und blieben ´n Stündchen länger liegen. Als wir aus dem Zelt krochen, sahen wir, dass uns doch irgend jemand seinen Müll vor die Haustür geworfen hat… Frechheit!!! Haben die Übeltäter aber schnell entlarvt ;-) und ihnen den Müll zurückgebracht… als die nicht mehr an ihrem Zelt waren ;-)

Erst gegen 11 Uhr bestiegen wir die gesattelten Drahtesel und weiter ging die Reise. Heute mal immer am Deich entlang. Der entscheidende Vorteil – wir hatten auch noch Rückenwind und somit rollte es sich richtig locker dahin. Nach der Mittagspause in Lehmwerder mit Ausblick auf ein Werftgelände Lürssen und einer riesig großen Yacht (wem mag die wohl gehören???), ging´s weiter den Deich entlang ohne größere Highlights. War ziemlich viel Verkehr auf den Radwegen, weil Sonntag war.

Kurz vor Elsfleth mussten wir als Umleitung noch eine Bahnbrücke aus altem rostigen Eisen überqueren und das auf einem schmalen Weg direkt neben den Schienen. Das hatte was für sich…

Wollten am Nachmittag den Zeltplatz in Oberhammelwarden (was für ein Name…) aufsuchen. Dieser war jedoch nur ein kleiner Grünstreifen hinter einer Kneipe an der Weser, direkt am Dunstabzug der Küche. Lecker… mir wurde schon schlecht als wir nur 5 Minuten dort standen. Und so was nennt sich Zeltplatz und ist auch noch in der Radkarte als solcher ausgewiesen… Pfui Teufel!!!

Also wieder auf die Gäule und noch ein paar Kilometer weiter geradelt. In Goldswarden setzten wir das erste mal auf der Fahrt mit der Fähre über die Weser und kamen zum Campingplatz in Sandstedt. Idyllisch, keine Zelter außer uns, Duschen inklusive… was will man mehr?!

Wir wollten mehr – und zwar eine Lokalität fürs Abendbrot. Fuhren also in den nächsten Ort um festzustellen, dass es dort nix gab. Auf Nachfrage erklärte uns ein Einheimischer, die hätten alle Pleite gemacht. Er wies uns jedoch den Weg zu einer kleinen Strandkneipe. Die lag gleich neben dem Zeltplatz, haben wir nur vorher nicht bemerkt…
Haben uns dann noch in die Abendsonne gesetzt, um den Tag bei Kilkenny und lecker Essen ausklingen, die Sonne untergehen und die Flut steigen zu lassen.

Na denn bis morgen! Dann geht auf nach Bremerhaven…

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04.09.2010 – 10. Tag Stadtbesichtigung Bremen

•4. September 2010 • 1 Kommentar

Tageskilometer bis zum Zeltplatz Bremen: 25 km
Tageskilometer Stadtrundfahrt Bremen: 23 km

Nach dem Klingeln des Weckers hörten wir wieder einmal Klopfgeräusche auf unserem Zelt, dieses bedeutet es regnet. Wir befürchteten schon Schlimmeres für den Tag, da wir in Bremen uns die Stadt anschauen wollten. Nach dem Aufstehen sah die Sache aber schon viel freundlicher aus, es war nur ein kurzer Schauer aus einer kleinen dunklen Wolke und ansonsten war das Blau des Himmels schon zu sehen. Unser Zelt wurde von den vielen Hasen über Nacht auch verschont und diese sind wahrscheinlich auch Langschläfer, denn am Morgen waren nicht mehr so viele zu sehen. Nach dem Frühstück und dem Zusammenpacken ging es auf zu der kurzen Tour nach Bremen. War auch weiter nicht schwierig, fanden uns gut durch die Stadt und sind pünktlich Mittag um 12.00 Uhr auf dem Campingplatz eingeflogen. Dies ist mal wieder ein echter Campingplatz und keine Dauercampinghochburg. Nach dem Zeltaufbau und unserer üblichen Mittagsrast ging es ab in die Stadt. Im Zentrum der Stadt haben wir alle Highlights, die man wahrscheinlich einmal gesehen haben muss, wenn man in Bremen war uns angeschaut. Dazu zählen natürlich die Bremer Stadtmusikanten, das Rathaus, der Marktplatz, der Bremer Roland, das Haus der Bürgschaft, der St. Petri Dom (leider nur von Außen, da geschlossen), das Schnoorviertel (Bremens ältestes Viertel mit Häusern aus dem 15./16 Jh., idyllisches Viertel mit ganz schmalen verwinkelten Gassen und jeder Menge Kunstläden), den Maritimanleger, das Schüttung (Sitz der bremischen Kaufmannschaft und Sitz der Handelskammer) und der Böttcherstraße (Bremens “heimliche Hauptstraße“ mit einem Glockenspiel aus Meißener Porzellan, welches nur 3 mal am Tag zu hören ist und wir kamen auch in den Genuss). So viele Sehenswürdigkeiten zu besichtigen war hier auch kein Problem, da sie alle ziemlich eng bei einander liegen. Zu guter Letzt waren wir noch an der Weserpromenade Schlachte und haben uns mit Blick auf die Weser in der Sonne das Bier schmecken lassen. Nach dem Abendbrot, wieder einmal beim großen M, (und ich hoffe das letzte mal in diesem Urlaub) ging es dann zurück auf den Zeltplatz. Im Aufenthaltsraum kann man in Ruhe schreiben und nebenbei auch alle Geräte mit Akku´s wieder laden (ist auf Campingplätzen nicht immer so einfach). Wir hoffen der morgige Tag wird genauso schön, wie der heutige.

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